logoOMCmetAEH

Unter dem Begriff mouches volantes kann sich wohl kaum einer etwas konkretes vorstellen. Tatsächlich ist es ein Phänomen, welches jeder von uns kennt und meistens ignoriert. Nur unter bestimmten Umständen sehen wir sie, die fliegenden Mücken, wie sie auf Deutsch genannt werden. Dabei handelt es sich um kleine dunkle oder durchsichtige Punkte, Flecken oder fadenförmige Strukturen, die sich je nach dem wo sich das Auge hinbewegt sich in die selbe Richtung mitbewegen. Zum Glück jedoch sind diese Strukturen vollkommen ungefährlich.


Doch kann es vorkommen, dass manche Menschen sie als extrem störend empfinden und es ihren Alltag belastet. Dieses Empfinden wird aber nur bei schweren Fällen beobachtet, bei dem das Gesichtsfeld durch die mouches volantes eingeschränkt wird. In solchen Fällen gibt es zwei Formen von Therapien neben dem Benutzen von Augentropfen und Spezialgläsern die schon eine recht gute Erfolgsquote aufweisen.

Floaterlaser

Bei dem Floaterlaser werden diese Strukturen von einem Laser bearbeitet, wobei diese Methode die schonendste ist und die ungefährlichste zugleich. Die Erfolgsquote liegt bei ungefähr 50-95%. Komplikationen treten sehr selten auf, aber wenn dann meistens ohne jegliche Folgen.

Vitrektomie: Entfernung des Glaskörpers

Die Vitrektomie ist die radikalste Methode, um die mouches volantes zu entfernen. Sie wird angewendet, wenn jegliche Behandlung fehlgeschlagen ist. Dabei wird der ganze Glaskörper des Auges chirurgisch entfernt, was eine vollkommene Entfernung der störenden Strukturen zur Folge hat, da diese sich ausschließlich im Glaskörper befinden. Die Erfolgsquote liegt bei ca. 99%. Jedoch gibt es Komplikationen, wobei bei jeder bis jeder zweiten behandelten Person sich der graue Star bildet und bei ungefähr 1% treten Netzhautablösungen auf welche zur vollständigen Erblindung führen.

So sollte gründlich abgewägt werden welche Behandlung man nun in Anspruch nimmt, um die gewünschte Verbesserung der Lebensqualität zu erreichen.